Erfolge Bamberger Sportlerinnen und Sportler 2025

Ein Rückblick auf die sportlichen Highlights des Jahres

Wasser
  • Campus
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  • 15.01.2026
  •  
  • Hannah Fischer
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  • Lesedauer: 5 Minuten

Im Laufe des Jahres 2025 nahmen Bamberger Studierende an zahlreichen sportlichen Wettbewerben teil und nutzten Gelegenheiten, sich in ihren jeweiligen Disziplinen zu messen. Zeit für einen chronologischen Rückblick:

Zwei Auszeichnungen für Professor Stefan Voll

Für seine herausragenden Verdienste im Schul- und Hochschulsport erhielt Prof. Dr. Stefan Voll 2025 gleich zwei bedeutende Ehrungen: Bereits im April wurde der Sportwissenschaftler für sein langjähriges Engagement im bayerischen Schulsport ausgezeichnet. In der Laudatio wurden seine vielseitigen Aktivitäten in der Schulsportforschung, der Sportwissenschaft und der universitären Lehre gewürdigt – Bereiche, in denen Voll als Leiter des Universitätssportzentrums sowie des Instituts für die Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts zentrale Impulse setzt. Nur einen Monat später folgte im prunkvollen Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz die Verleihung des Bayerischen Staatspreises, der höchsten kultusministeriellen Auszeichnung des Freistaats. Staatsministerin Anna Stolz würdigte insbesondere die Projekte „Voll in Form II“ und „LeBe – Lerne mit Bewegung“, die den Zusammenhang von Bewegung, kognitiver Leistungsfähigkeit und Bildung in den Fokus rücken.

Silber für die 4×100-Meter-Staffel bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Leichtathletik

Bei Regen und starkem Wind fanden am 29. Mai 2025 die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik im Sportpark Duisburg/Wedau statt. Über 600 Athletinnen und Athleten aus 87 Hochschulen sorgten für eine Rekordteilnahme. Zum Auftakt wurde feierlich die Fackel der Universiade, die in Turin entzündet wurde, ins Stadion getragen – ein besonderes Erlebnis für Bambergs Sprinter Leo Schramm, der sie einige Meter weiterreichen durfte. Sportlich glänzte die Universität Bamberg vor allem in der 4×100-Meter-Staffel der Männer. Startläufer Max Schaffrath übergab perfekt an Schramm, der den Rückenwind nutzte und das Team auf Rang zwei nach vorn brachte. Samuel Düsel baute die Position aus, Schlussläufer Andreas Güßregen verteidigte sie bis ins Ziel. In 43,07 Sekunden gewann die Staffel die Silbermedaille. Auch in den Einzeldisziplinen überzeugten die Bamberger: Schramm lief im 100-Meter-B-Finale 11,01 Sekunden und erreichte Platz 11 und über 200 Meter 22,07 Sekunden, was ihm Platz 7 einbrachte. Düsel sprintete die 100 Meter auf 11,57 Sekunden, Güßregen absolvierte die 1.500 Meter in 4:20,55 Minuten. Im starken Frauenfeld erreichte Eva Jansohn über 1.500 Meter den fünften Platz mit 4:33,16 Minuten. Hochspringerin Lilli Pfattheicher meisterte bei widrigen Bedingungen 1,57 Meter und erreichte damit Rang 11 und lief die 100 Meter in 13,16 sowie die 200 Meter in 26,96 Sekunden.

Deutsche Hochschulmeisterschaft Schwimmen in Düsseldorf: Sechs Starts für Alexander Albus

Am 14. und 15. Juni 2025 fanden im Rheinbad 50 in Düsseldorf die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen statt. Mit 62 teilnehmenden Hochschulen war das Event eines der größten der Saison. Für die Universität Bamberg ging der Wirtschaftsinformatikstudent Alexander Albus an den Start. Nach einem Frühstück in der Jugendherberge standen am Sonntag gleich sechs Wettbewerbe auf dem Programm. Den Auftakt machten die 100 Meter Freistil, bei denen Albus die „magische Minute“ nur knapp verfehlte. Es folgten 50 Meter Rücken sowie die anspruchsvollen 200 Meter Schmetterling – eine besondere Herausforderung angesichts der eher knappen Trainingsvorbereitung. Über 50 Meter Schmetterling verpasste er das Finale in 28,6 Sekunden hauchdünn. Nach einer Pause absolvierte Albus noch die 100 Meter Brust in 1:19,69 Minuten und schloss den Wettkampftag mit den 200 Metern Freistil ab.

Uni Cup 2025

Von Juni bis Juli fand auch in diesem Jahr erneut der von der USI ausgerichtete Uni Cup statt. Acht studentisch organisierte Mannschaften traten in zwei Gruppen über drei Spieltage hinweg gegeneinander an. Anschließend folgten die Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und schließlich das Finale. Dort gelang es dem RSC Andersschlecht, entgegen seines Namens, erstmals, den Titel zu holen und den Vorjahressieger AK Footpol zu schlagen. Auch für die fußballbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer war wieder einiges geboten: Am Spielfeldrand wurde gequatscht, getrunken und ausgelassen gefeiert. Die Fan-Wertung ging in diesem Jahr erneut an den FC Raus und Reinstellen. Der Uni Cup ist Jahr für Jahr ein sportliches Highlight im studentischen Leben in Bamberg. An jedem Spieltag fanden sich hunderte Schaulustige im „Stadion“ ein. Die USI lädt auch im Sommersemester 2026 wieder zum Uni Cup ein.

Deutsche Hochschulmeisterschaft im Rudern: Viola Schenk und Corinna Schmitt starten für Bamberg

Viola Schenk und Corinna Schmitt gingen von 4. bis 6. Juli 2025 bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Rudern in Krefeld an den Start. Die DHM war Teil der Triple-Meisterschaften und damit eingebettet in eines der großen Saisonhighlights des deutschen Rudersports. Der Einsatz des Bamberger Doppelzweiers war dabei ein kleines Abenteuer: Erst drei gemeinsame Trainingseinheiten hatten die beiden absolviert, bevor es ernst wurde. Umso bemerkenswerter ihre Leistung im Rekord-Meldefeld von 22 Booten: Mit Platz drei im Vorlauf qualifizierten sie sich für einen der zwölf Halbfinalplätze. Dort zeigte sich, wie entscheidend gemeinsame Routine sein kann. Schenk und Schmitt belegten am Ende Rang elf insgesamt bzw. Platz fünf im B-Finale – ein Ergebnis, das angesichts der knappen Vorbereitung als respektable Leistung und wertvolle Erfahrung verbucht wurde. Der sportliche Teil ging in einen geselligen Abend über, mit Pizza und einer gemeinsamen Siegerehrung aller Hochschulen samt After-Party. Für 2026 hoffen beide auf eine bessere Vorbereitung – und vielleicht sogar auf Verstärkung, um im Doppelvierer antreten zu können. 

Übrigens: Die Universität Bamberg ist seit 2005 Partnerhochschule des Spitzensports. Ziel der Kooperation ist es, eine Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport für Spitzenathletinnen und -athleten herzustellen. Weitere Informationen unter: https://www.uni-bamberg.de/sportdidaktik/partnerhochschule-des-spitzensports/

Bayerische Hochschulmeisterschaften der Herren im Volleyball

Am 25. November 2025 fanden an der OTH Regensburg die Bayerischen Hochschulmeisterschaften der Herren im Hallenvolleyball statt. Die Vorrunde zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften ist traditionell hochklassig besetzt, da viele Hochschulteams Spieler mit Ligaerfahrung einsetzen. Die Universität Bamberg trat in diesem Umfeld als Underdog an. Insgesamt nahmen sieben bayerische Universitäten teil. Bamberg wurde in eine Dreiergruppe mit Regensburg und der FAU Erlangen-Nürnberg eingeteilt. Die erste Begegnung gegen die FAU entwickelte sich zu einem ausgeglichenen Spiel. Obwohl auf Seiten der Gegner mehrere Spieler mit Bundesligaerfahrung standen, gelang es der Bamberger Mannschaft, phasenweise gut mitzuhalten. Nach einem knappen ersten Satz entschieden die Bamberger den zweiten Satz für sich, mussten sich im anschließenden Tie-Break jedoch geschlagen geben. In der zweiten Partie traf das Team auf den Gastgeber Regensburg, der sich mit seinem eingespielten Kader in zwei Sätzen durchsetzte. Trotz der Ergebnisse zeigte Bamberg in beiden Spielen stabile Phasen sowie ein strukturiertes Auftreten und konnte in einzelnen Sequenzen Druck aufbauen.

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Schach

Am 22. und 23. November 2025 wurden in Berlin die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach ausgetragen. Mit rund 300 Teilnehmenden aus 78 Hochschulen gehörte das Turnier zu den größten ihrer Art in Europa. Für eine zeitgemäße Durchführung standen zahlreiche digitale Bretter zur Verfügung, über die die Partien online verfolgt werden konnten. Ergänzend wurde ein Livestream eingerichtet, sodass Interessierte das Geschehen aus der Ferne mitverfolgen konnten. Für die Universität Bamberg ging Alexander Albus in beiden Disziplinen an den Start. Die Meisterschaft bot ihm die Möglichkeit, sich in einem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld zu messen und wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln.

Bayerische Hochschulmeisterschaften der Damen im Hallenvolleyball

Am 11. Dezember 2025 nahm die Damenmannschaft der Universität Bamberg im Sportzentrum der Universität Würzburg an den Bayerischen Hochschulmeisterschaften im Hallenvolleyball teil, die zugleich die Vorrunde zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften darstellten. Insgesamt traten sechs Universitäten an, gespielt wurde in zwei Dreiergruppen. In der Gruppenphase traf das Bamberger Team auf die Gastgeberinnen aus Würzburg sowie auf die Mannschaft der FAU Erlangen-Nürnberg. Beide Mannschaften verfügten über umfangreiche Spielerfahrung und traten entsprechend stabil auf. Gegen Würzburg zeigte Bamberg phasenweise ein variables Offensivspiel und eine engagierte Abwehrarbeit, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die FAU entwickelte sich ein intensiver Spielverlauf mit vielen umkämpften Ballwechseln, am Ende jedoch mit Vorteilen für die Gegnerinnen. Nach dem Ausscheiden aus der Gruppenphase absolvierte Bamberg ein Platzierungsspiel gegen die Universität Passau. In dieser Partie gelang es, mit stabiler Annahme, wirkungsvollen Aufschlägen und einer konzentrierten Spielweise einen 2:0-Satzsieg zu erzielen. Das Turnier bot der Bamberger Mannschaft die Möglichkeit, sich mit leistungsstarken Teams zu messen und weitere Wettkampferfahrung auf Landesebene zu sammeln.

Natalie Schoemann bei den European Universities Winter Sports Championships

Natalie Schoemann vertrat bei den European Universities Winter Sports Championships 2025 die Universität Bamberg in der Disziplin Snowboard. Im internationalen Starterfeld traf sie auf Athletinnen mit sehr hohem Leistungsniveau. Nach nur einem Trainingstag am Vortag konnte Natalie Schoemann einen starken Lauf zeigen und belegte im Giant Slalom den 6. Platz. Im Parallel Giant Slalom kämpfte sich Natalie Schoemann nach zwei Qualifikationsrunden durch spannende K.O.-Duelle bis ins Viertelfinale, wo sie sich der späteren Gewinnerin geschlagen geben musste. Insgesamt blickt Natalie Schoemann zufrieden auf ihre Teilnahme an den European Universities Winter Sports Championships zurück.

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Seite 174532, aktualisiert 15.01.2026