Was ist los an der Universität Bamberg?

37. Poetikprofessur mit Daniela Danz | Antrittsvorlesung | Archäologisches Kolloquium | Podiumsdiskussion Russlandwahl | Bayerisches Orient-Kolloquium

Porträt Daniela Danz
  • Campus
  •  
  • 17.04.2024
  •  
  • Hannah Fischer
  •  
  • Lesedauer: 5 Minuten

37. Poetikprofessur mit Daniela Danz

 23. April 2024, 7. Mai, 14. Mai und 22. Mai 2024, 20 Uhr
An der Universität 2 (U2), Raum U2/00.25, 96047 Bamberg,

Auf Einladung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft kommen seit 1986 alljährlich namhafte Autorinnen und Autoren an die Otto-Friedrich-Universität, um dort im Rahmen der Bamberger Poetikprofessur vier öffentliche Vorlesungen zu halten und in Seminaren mit Studierenden zu diskutieren. Im Sommersemester 2024 übernimmt die Lyrikerin, Essayistin und Erzählerin Daniela Danz die 37. Poetikprofessur. Die 1976 in Eisenach geborene Autorin ist eine wichtige Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. 2002 erschien ihre erste Erzählung Arachne, es folgten zwei Romane (Türmer, 2006; Lange Fluchten, 2016), zahlreiche Essays (zuletzt Nichts ersetzt den Blick ins Gelände, 2023) und viel beachtete Gedichtbände (Serimunt, 2004; Pontus, 2009; V, 2014 und Wildniß, 2020). 2021 wurde Daniela Danz zur Vizepräsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz gewählt. Im Januar 2024 kuratierte sie die neunte Ausgabe des Kölner Festivals für Weltliteratur Poetica unter dem Titel Nach der Natur – Imaginations of Nature Poetry. Sie lebt und arbeitet im thüringischen Kranichfeld.
„Magie in einem offenen System“ – auf diese Formel bringt sie selbst ihr Schreiben. Für ihr literarisches Werk wurde Daniela Danz mehrfach ausgezeichnet, zuletzt unter anderem mit dem Thüringer Literaturpreis (2023), dem Deutschen Sprachpreis (2022) und dem Deutschen Preis für Nature Writing (2019). Die Auftaktlesung der Poetikprofessur zum Thema „Natur/Nachnatur“ findet am Dienstag, 23. April, statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie Details zu allen Terminen der Poetikprofessur 2024 unter: https://www.uni-bamberg.de/germ-lit1/poetikprofessur/2024-daniela-danz/

Lebenslaufperspektiven auf Geschlechterungleichheit und Flucht. Antrittsvorlesung Yuliya Kosyakova und Katja Möhring

23. April 2024, 18.30 Uhr
Feldkirchenstraße 21, Raum F21/01.37, 96052 Bamberg

Bei Antrittsvorlesungen stellen Professorinnen und Professoren, die neu an die Otto-Friedrich-Universität berufen wurden, ihre Themenbereiche vor. Am Dienstag, 23. April, werden Prof. Dr. Yuliya Kosyakova, Inhaberin der Professur für Migrationsforschung, sowie Prof. Dr. Katja Möhring, Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie, insbesondere Familie und Arbeit, referieren zu: „Lebenslaufperspektiven auf Geschlechterungleichheit und Flucht”. Yuliya Kosyakova wird aktuelle Forschungsergebnisse zu den Migrationsmustern von Ukrainerinnen und Ukrainern in den Monaten unmittelbar nach der russischen Invasion durch die konfliktbedingte Gewalt sowie die Konsequenzen der konfliktbedingten Gewalt für Bleibe- und Rückkehrabsichten in den Zielländern präsentieren. Katja Möhring wird aktuelle Forschungsergebnisse zu Ungleichheit in Alterseinkommen und Vermögen sowie zu Einstellungen in der deutschen Bevölkerung zu Familie und Arbeit vorstellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

Start Archäologisches Kolloquium

ab 23. April 2024, 18.30 Uhr
Am Kranen 12 (KR12), Raum KR12/02.18, 96047 Bamberg

Wer sich für Geschichte, außergewöhnliche Funde und Welterbestätten interessiert, ist beim Archäologischen Kolloquium richtig. Die kostenfreie Veranstaltungsreihe wird vom Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte der Universität Bamberg ausgerichtet. In diesem Sommersemester sind Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Spanien und den Niederlanden eingeladen. Am Dienstag, 23. April, macht Prof. Dr. Peter Attema von der University of Groningen in den Niederlanden den Auftakt. Er wird einen Überblick über die archäologischen Untersuchungen des Groninger Instituts für Archäologie zur lateinischen Siedlung Crustumerium geben, die zwischen dem 9. und 5. Jh. v. Chr. nördlich von Rom gelegen hat. Die groß angelegten geophysikalischen und bodenkundlichen Prospektionen, die Untersuchungen von Artefakten und die Ausgrabungen der Siedlung und der Grabstätten geben Aufschluss über die vorrömische Gemeinschaft. Besonders bedeutend ist die Ausgrabung eines riesigen Grabhügels, der die archäologische Biografie der damals dort lebenden Gemeinschaft repräsentiert.

Weitere Informationen: https://www.uni-bamberg.de/iadk/archwiss/neuigkeiten/artikel/programm-archaeologisches-kolloquium-sommersemester-2024/ 

Podiumsdiskussion: Russland nach den Präsidentschaftswahlen - welche Herausforderungen sind zu erwarten?

24. April 2024, 19 Uhr 
An der Universität 7 (U7), Hörsaal U7/01.05, 96047 Bamberg

Die Präsidentschaftswahlen in Russland fanden im März 2024 statt. Das Ergebnis der Wahl – wenig überraschend: Wladimir Putin bleibt für eine weitere Amtszeit Präsident. In einer Podiumsdiskussion werfen Expertinnen und Experten aus der Slavistik, Geographie und Politikwissenschaft einen Blick auf die aktuellen Ereignisse und langfristigen Tendenzen in der russischen Politik und Gesellschaft, aber auch auf die Auswirkungen, die die Wiederwahl auf den Westen haben kann. Sie diskutieren über Fragen wie: Welche Rolle nimmt Russland künftig in der internationalen Sicherheitspolitik ein? Wie wird die politische Sprache als Mittel der Macht eingesetzt? Und was bedeutet die russische Kriegswirtschaft für die mittelfristige ökonomische Entwicklung des Landes? An der Podiumsdiskussion unter Moderation von Kommunikationswissenschaftler Markus Behmer nehmen folgende Professorinnen und Professoren Teil: Slavistin Sandra Birzer, Geograph Daniel Göler, Johannes Grotzky, Honorarprofessor in der Bamberger Slavistik, und Politikwissenschaftlerin Monika Heupel. Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenfrei. 

Weitere Informationen unter: https://www.uni-bamberg.de/slavistik/news-slavistik/artikel/podiumsdiskussion-russland-nach-den-praesidentschaftswahlen-1/ 

Start Bayerisches Orient-Kolloquium

ab 25. April 2024, 18.15 Uhr
Schillerplatz 17 (SP17), Hörsaal SP17/00.13, 96047 Bamberg

Die Orientfächer der Universität Bamberg sind durch eine Vielzahl von Aktivitäten mit wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen in aller Welt verbunden. Gemeinsam mit den Orientfächern der Universität Erlangen-Nürnberg veranstalten sie die Vortragsreihe des Bayerischen Orient-Kolloquiums. Sie findet im Sommersemester 2024 an ausgewählten Donnerstagen jeweils um 18.15 Uhr statt. Erster Termin ist Donnerstag, 25. April 2024. Das Kolloquium bietet Forschenden und Studierenden sowie einer breiten Öffentlichkeit Einblick in aktuelle Forschungsfragen und -ergebnisse aus verschiedenen Teilgebieten der interdisziplinären Nahostforschung sowie der Orientwissenschaften. Im Sommersemester erwarten die Besucherinnen und Besucher Vorträge von Forschenden aus Deutschland, Kanada und den USA, in denen es etwa um die Erstellung und Gestaltung naturwissenschaftlicher Manuskripte im Reich der Ilchane und Timuriden, den Iranischen Evangelikalismus oder 100 Jahre türkische Lateinschrift geht. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Weitere Informationen zu allen Terminen unter: https://www.uni-bamberg.de/orientalistik/transfer/bayerisches-orient-kolloquium/ 

nach oben
Seite 164653, aktualisiert 17.04.2024