Neue Studienangebote stoßen auf großes Interesse

Zahl der Erst- und Neueinschreibungen steigt zum Wintersemester 2026/27

  • Campus
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  • 19.10.2026
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  • Hannah Fischer

Die Universität Bamberg startet mit 2.135 Erst- und Neueinschreibungen (Stand 16. Oktober 2026) ins Wintersemester 2026/27 – eine deutliche Steigerung zum vergangenen Jahr. Rund eine Woche nach Beginn der Vorlesungszeit sind damit insgesamt mehr als 9.700 Studierende an der Universität eingeschrieben. Die endgültigen Studierendenzahlen werden im Dezember 2026 mit der amtlichen Statistik vorliegen.

„Wir freuen uns, dass so viele ihr Studium an unserer Universität beginnen oder fortsetzen möchten. Wir werden ihnen ein hervorragendes Umfeld für ihre persönliche und fachliche Entwicklung bieten – mit modernsten, ausgezeichneten Lehrformaten, internationaler Spitzenforschung und starker gesellschaftlicher Relevanz“, betont Universitätspräsident Prof. Dr. Kai Fischbach.

Betriebswirtschaftslehre und Berufliche Bildung besonders gefragt

Besonders gefragt sind in diesem Wintersemester die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Berufliche Bildung, Psychologie und Wirtschaftsinformatik. Bei den Masterstudiengängen verzeichnen Betriebswirtschaftslehre und European Economic Studies (EES) die meisten Neueinschreibungen.

Auch die neuen Studiengänge stoßen auf großes Interesse: Dazu gehört der Masterstudiengang Public Health, den die Universität erst zum Wintersemester 2025/26 eingeführt hat. Der interdisziplinäre Studiengang verbindet verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Gesundheitsförderung, Prävention und die Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Gesundheit.

Höchst erfolgreich angelaufen ist auch der neue Bachelorstudiengang Bauerhalt und traditionelle Werktechniken. Die Universität Bamberg, die Hochschule Coburg und die Handwerkskammer für Oberfranken verbinden darin wissenschaftliche Forschung mit handwerklicher Praxis. Ziel des bundesweit einzigartigen Kooperationsprojekts ist es, traditionelles Wissen über Baumaterialien und Werktechniken zu bewahren und für den nachhaltigen Erhalt bestehender Gebäude nutzbar zu machen. Das Studium kann auch dual in Verbindung mit einer handwerklichen Ausbildung absolviert werden.

„Wir entwickeln unser Studienangebot kontinuierlich weiter und greifen dabei aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf. Dass unsere neuen Angebote in Bereichen wie Gesundheit und nachhaltigem Bauerhalt auf so großes Interesse stoßen, freut uns sehr. Sie zeigen zugleich, wie wir unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen miteinander verbinden und neue Qualifikationsmöglichkeiten schaffen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Hörmann, Vizepräsident für Lehre und Studierende.

Gut vorbereitet ins Studium starten

Bereits vor dem Vorlesungsbeginn am 12. Oktober konnten die neuen Studierenden die Universität Bamberg kennenlernen. Vom 5. bis 9. Oktober fanden die Erstsemestereinführungstage (EET) statt. Zahlreiche Einrichtungen der Universität boten ein vielfältiges Programm, um den Einstieg ins Studium zu erleichtern. In Facheinführungen erhielten die Studierenden beispielsweise wichtige Informationen zu Aufbau und Inhalten ihrer Studiengänge. Tutorien und Beratungsangebote unterstützten sie unter anderem dabei, ihren Stundenplan zu erstellen und sich an der Universität zu orientieren. Darüber hinaus konnten sie Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenlernen und erste Kontakte knüpfen.Bei der Campusmesse stellten sich zudem zahlreiche hochschulnahe Gruppen vor und zeigten, wie sich Studierende neben Lehrveranstaltungen sportlich, kulturell, politisch oder gesellschaftlich engagieren können.

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Seite 178609, aktualisiert 19.10.2026