Eröffnung Ausstellung „MISCHWESEN“
Samstag, 17. Oktober 2026, 11 Uhr
Museum für Islamische Kunst, Austraße 29, 96047 Bamberg
Was haben Sphinx, Greif und Harpyie gemeinsam? Sie sind nicht nur aus der griechischen Mythologie bekannt, sondern haben ihre Wurzeln in den Kulturen des Alten Orients und Zentralasiens. Ihre Geschichten erzählen von der Verbindung unterschiedlicher Wesen, Kräfte und Eigenschaften. Das Museum für Islamische Kunst Bamberg – The Bumiller Collection widmet diesen Kreaturen eine Ausstellung. Am Samstag, 17. Oktober 2026, eröffnet um 11 Uhr „MISCHWESEN - Vom antiken Zentralasien mit Interventionen von Adelbert Heil“. Zu sehen sind die Exponate bis zum 31. Januar 2027.
Die von Verena Daiber und Adelbert Heil kuratierte Ausstellung bringt historische Objekte aus der Bumiller Collection mit zeitgenössischen Arbeiten des Künstlers Adelbert Heil in einen Dialog. Dabei begegnen sich zwei Welten, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt scheinen – und doch durch die Idee des Mischwesens eng miteinander verbunden sind. Mischwesen faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Sie verbinden Mensch, Tier und manchmal Dinge zu neuen, rätselhaften Gestalten. Im Alten Orient und im antiken Zentralasien finden sich frühe Formen dieser Wesen, die später auch Eingang in die europäische Bild- und Vorstellungswelt fanden. Sphinx, Greif und Harpyie sind nur einige der bekannten Beispiele. In den iranischen Kulturräumen entstanden darüber hinaus eigene Kombinationen, etwa Mischwesen aus Hase und Vogel oder Verbindungen von Tier und Objekt. Adelbert Heil greift diese lange Tradition auf und übersetzt sie in die Gegenwart.
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