VWL-Schnuppervorlesung: Öffentliche Güter und die Klimawende – ein Experiment
20. November 2026, 8.30 Uhr, Anmeldung bis 11. November 2026
Feldkirchenstraße 21(F21), Raum F21/01.57 (Audimax), 96052 Bamberg
Wie lässt sich Klimaschutz gemeinsam finanzieren? Und warum wird häufig zu wenig in den Klimaschutz investiert, obwohl alle davon profitieren können? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die VWL-Schnuppervorlesung „Öffentliche Güter und die Klimawende: ein Experiment“ an der Universität Bamberg am Freitag, 20. November 2026.
Öffentliche Güter zeichnen sich dadurch aus, dass niemand von ihrer Nutzung ausgeschlossen werden kann und die Nutzung durch eine Person die Nutzung durch andere nicht einschränkt. Doch obwohl alle von solchen Gütern profitieren, wird häufig zu wenig in ihre Bereitstellung investiert. Anhand eines Experiments erleben die Teilnehmenden der Vorlesung selbst, wie dieses Problem entsteht und welche Herausforderungen sich daraus für den Klimaschutz ergeben. Gemeinsam werden die Ursachen untersucht und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Die Schnuppervorlesung findet im Rahmen der Lehrveranstaltung „Mikroökonomik II“ statt und wird in diesem Jahr von Prof. Dr. Florian Herold vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, gehalten. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse und bietet die Gelegenheit, volkswirtschaftliche Fragestellungen auf interaktive Weise kennenzulernen. Zudem besteht die Möglichkeit mit Studierenden der Bachelorstudiengänge European Economic Studies (EES) und Computational Economics and Politics (CEP) ins Gespräch zu kommen.
Um vorherige Anmeldung bis Mittwoch, 11. November 2026, wird gebeten: public-economics@uni-bamberg.de
Alle Informationen unter https://www.uni-bamberg.de/vwl/aktuelles-volkswirtschaft/artikel/vwl-schnuppervorlesung-zu-oeffentliche-gueter-und-die-klimawende-ein-experiment-am-freitag-den-20112026/.
Podcast-Live-Event: Unsichtbar? Geschlechtersensibilität und KI im Gesundheitswesen
13. November 2026, 10–14 Uhr
An der Universität 7 (U7), Hörsaal U7/01.05, 96047 Bamberg
Am Freitag, 13. November 2026, findet an der Universität Bamberg das Podcast-Live-Event „Unsichtbar? Geschlechtersensibilität und KI im Gesundheitswesen“ statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um die Bedeutung von Geschlecht, sozialen Faktoren und individuellen Lebensrealitäten für Gesundheit, Prävention und medizinische Versorgung sowie die Chancen und Herausforderungen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen.
In zwei Gesprächsrunden geben Expertinnen und Experten Einblicke in aktuelle Fragen der Gesundheitsforschung. Das Panel „Geschlechtersensible Perspektiven auf Gesundheit“ widmet sich unter anderem Gender Gaps in der Medizin, sozialen Determinanten von Gesundheit, Unterschieden im Gesundheitsverhalten sowie geschlechtersensibler Prävention, Diagnostik und Therapie. Im zweiten Panel „KI und Gesundheit“ geht es um Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz in Forschung, Prävention und medizinischer Versorgung sowie um die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Dabei werden auch Fragen nach Transparenz, Vertrauen und möglichen Verzerrungen durch algorithmische Systeme diskutiert.
Nach einer Einführung durch Prof. Dr. Astrid Schütz und Prof. Dr. Ute Schmid beginnt das Programm mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal. Im anschließenden Plenum diskutieren unter anderem PD Dr. Maximilian Huhn, Prof. Dr. Susanne Tittlbach und Prof. Dr. Barbara Wittmann über geschlechtersensible Perspektiven auf Gesundheit. Nach der Kaffeepause folgt ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Ute Schmid zu „KI und Gesundheit“. Das anschließende Plenum bringt erneut Perspektiven aus Medizin, Forschung und Informatik zusammen.
Das Podcast-Live-Event bietet zudem Gelegenheit, sich aktiv einzubringen: Interessierte können vorab Fragen einreichen, an einer Umfrage zu Einstellungen gegenüber geschlechtersensibler Medizin sowie KI und Gesundheit teilnehmen und vor Ort eigene Thesen und Themen einbringen. Alle Interessierten sind herzlich zur kostenfreien Veranstaltung eingeladen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.uni-bamberg.de/genial/podcast-live-event/unsichtbar-geschlechtersensibilitaet-und-ki-im-gesundheitswesen/
EUROPIA-Konferenz: Panel „Europas Narrative“
14. November 2026, 11.30–12.30 Uhr
Volkshochschule Bamberg, Großer Saal, Tränkgasse 4, 96047 Bamberg
Im Rahmen der EUROPIA-Konferenz am Samstag, 14. November 2026, moderiert Prof. Dr. Daniel Drewski, Juniorprofessor für Soziologie Europas und der Globalisierung, das Panel „Europas Narrative“. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten wird diskutiert, welche unterschiedlichen und teilweise auch miteinander im Widerspruch stehenden Vorstellungen von Europa existieren – etwa in verschiedenen Ländern oder politischen Lagern – und welche Bedeutung diese unterschiedlichen Deutungen für den europäischen Integrationsprozess haben. Das Panel schließt an zwei Vorträge an: Dr. Constanze Itzel, Leiterin des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel, spricht über das Thema „Europa erzählen“. Anschließend widmen sich Dr. Félix Krawatzek vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien und Prof. Dr. Rieke Trimçev von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg den „vielen Bedeutungen von Europa“.
Die EUROPIA-Konferenz findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Die Veranstaltung bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Filmschaffende zusammen, um Europa aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen unterschiedliche Narrative über Europa und die Frage, wie diese Wahrnehmungen und Deutungen den europäischen Integrationsprozess prägen. Die Konferenz beginnt um 9.30 Uhr in der Volkshochschule Bamberg und wird am Abend im Kino Lichtspiel fortgesetzt.
Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung unter https://europiaconference.eu/buchen wird gebeten. Das vollständige Programm und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter https://europiaconference.eu.
